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500 Jahre Salzbergwerk

AVB Salzbergwerk

Allgemeine Vertragsbedingungen und Vorschriften für das Verhalten im Besucherbergwerk (AVB)

1. Allgemeines 

1.1      Mit Bezahlung des Eintrittspreises wird die Geltung dieser AVB anerkannt.

1.2      Der Zutritt ist nur mit gültiger Eintrittskarte gestattet.

1.3      Personen bis zu 14 Jahren haben nur in Begleitung mit erwachsenen Aufsichtspersonen                 Zutritt.

1.4     Den Anforderungen des Personals ist Folge zu leisten.

1.5     Die Mitnahme von Tieren aller Art ist nicht erlaubt.

1.6      Das Rauchen ist in allen Gebäuden und unter Tage untersagt. Abfälle und Zigaretten vor den Gebäuden gehören in die jeweils dafür vorgesehenen Behältnisse/ Aschenbecher.

1.7      Besucher, die unter Medikamenten, Drogen oder unter Alkoholeinfluss stehen oder die randalieren, werden durch die Aufsicht von der Einfahrt ausgeschlossen.

2. Parken

Das Parken auf dem Betriebsgelände ist nur auf den ausgewiesenen Besucherparkplätzen zulässig. Bitte stellen Sie unbedingt sicher, dass ggf. mitgebrachte Haustiere im Wagen für die Dauer des Besuches nicht der Sonne ausgesetzt sind.

3. Garderobe

3.1      Hüte, Stöcke, Schirme, Rucksäcke, Rückentragen sowie sonstige Behältnisse und sperrige Gegenstände dürfen nicht nach unter Tage mitgenommen werden. Sie können in den Schließfächern des Besucherzentrums verwahrt werden, eine Haftung für die eingebrachten Gegenstände wird nicht übernommen.

3.2      Für Wertgegenstände stehen Schließfächer zur Verfügung, eine Haftung für die eingebrachten Gegenstände wird nicht übernommen.

3.3      Kinderwagen können nicht nach unter Tage mitgenommen werden; es stehen leihweise einige Kinderbauchtragen zur Verfügung.

4. Einkleidung 

4.1      Aus Sicherheitsgründen müssen alle Besucher bei der Teilnahme an der Bergwerksführung die Bergwerksbekleidung tragen, die noch im Umkleideraum über die normale Bekleidung gezogen werden kann. Der Besucher hat die Bergwerksbekleidung unversehrt zurückzugeben.               

4.3      Beschädigungen und Verluste sowohl der Bergwerksbekleidung als auch der eigenen Kleidung müssen vor dem Verlassen des Werksgeländes bei der Aufsicht gemeldet werden. 

5. Bergeinfahrt

5.1      Die Umkleidezeit und die Abfahrtszeit für die Bergeinfahrt sind auf den Eintrittskarten gekennzeichnet. Bei einer Zugeinfahrt fahren maximal 55 erwachsene Personen mit. Liegt ein geschlossener Klassenverband vor mit Schülern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, so können bei einer Zugeinfahrt maximal 65 Schüler einfahren.

5.2      Personen, die sich in Warteschlangen vordrängen, eigenmächtig auf den Zug aufsteigen oder allgemein die Sicherheitsregeln verletzen, können von der Bergeinfahrt ausgeschlossen oder einer späteren Tour zugeordnet werden. Ein Anspruch auf Rückvergütung des Eintrittsgeldes besteht in diesem Fall nicht.

6. Personen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkung

Aufgrund der besonderen Verhältnisse unter Tage können Personen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkung  nur mit zwei erwachsenen Begleitern einfahren. Die Begleiter müssen in der Lage sein, die Person in Problemsituationen aus dem Bergwerk zu verbringen. Die Aufsicht kann die Einfahrt verweigern, wenn erkennbar ist, dass die Grubeneinfahrt mit einem erhöhten Risiko für die Person verbunden wäre. In diesem Fall wird der gezahlte Eintrittspreis (ggf. auch der Begleiter, wenn diese ebenfalls auf einen Besuch verzichten) mit der Unterschrift der Aufsicht erstattet.

7. Sichherheitsregeln

7.1      Während der Führung ist den Anweisungen des Aufsichtspersonals unbedingt Folge zu leisten.

7.2      Es ist unbedingt erforderlich, immer bei der Gruppe zu bleiben und sich unter Tage niemals selbständig auf den Weg zu machen. Falls ein Besucher die Besuchertour nicht fortsetzen kann, so hat er sich beim Gästeführer zu melden, der dann für eine Abholung sorgt.

7.3      Während der Ein- und Ausfahrt mit der Grubenbahn müssen die Füße stets auf den Trittbrettern des Wagens ruhen. Arme und Beine dürfen nicht seitwärts ausgestreckt werden. Auch darf sich niemand von seinem Sitz erheben oder während der Fahrt vom Zug abspringen. Das Verlassen des Zuges ist nur zulässig, wenn die Besucher vom Führer ausdrücklich zum Aussteigen aufgefordert werden.

7.4      Vor dem Rutschvorgang gibt der Gästeführer eine Erklärung zum richtigen Verhalten beim Abrutschen. Dieser ist unbedingt Folge zu leisten.

7.5      Die Benutzung der Rutschen setzt die körperliche Geeignetheit hierfür voraus, die von jedem Besucher eigenverantwortlich selbst einzuschätzen ist. Besucher, die nicht rutschen wollen, können die neben der Rutsche vorhandene Abstiegsalternative (Fahrweg bzw. Treppe) benutzen.

7.6      Es liegt in der alleinigen Verantwortung der Eltern (oder der die Betreuung innehabenden Personen) abzuschätzen, ob ihr Kind oder die betreute Person für die Rutsche geeignet ist. Hat der Gästeführer Bedenken, so kann er das Kind vom Rutschen ausschließen.

7.7.     Die Sicherheit der Besucher steht an erster Stelle. Der Gästeführer kann daher nach eigenem pflichtgemäßem Ermessen die Nutzung der Rutsche untersagen, wenn Sicherheitsbedenken bestehen,     

7.8      Bei der Floßfahrt über den Salzsee darf die Absperrung nicht überstiegen werden. Es ist verboten, auf dem Floß zu schaukeln, sich auf die Sitze zu stellen oder während der Fahrt herumzulaufen.

7.9      Absperrungen dürfen nur vom Gästeführer geöffnet werden.

7.10    Alle Aufzüge und technischen Geräte werden ausschließlich durch den Gästeführer bedient. Dies gilt auch für den Ein- und Ausstieg in den Aufzug sowie Auf- und Abstieg auf die Grubenbahn.

7.11    Das Berühren und die Betätigung aller Betriebseinrichtungen ist untersagt.

7.12    Das Betreten der und Verweilen auf den Einfahrts- und Ausfahrtsgleise(n) sowie auf den Gleisen innerhalb der Bergwerkstour ist strengstens verboten

8. Fotoaufnahmen

8.1      Das Fotografieren ist während der gesamten Führung durch das Salzbergwerk und an der Aufstiegsstelle zur Grubeneinfahrt untersagt. Das Fotografieren im Freien ist nur erlaubt, wenn dadurch die Betriebssicherheit und der Verkehr nicht beeinträchtigt werden.

8.2      Der Besucher erklärt sich damit einverstanden, dass von ihm an der Aufstiegsstelle zur Grubeneinfahrt und bei der ersten Rutsche Fotos getätigt werden. Diese Fotos kann er optional nach Ende der Besichtigungstour käuflich erwerben. Verzichtet er auf den Erwerb werden die Fotos vernichtet. Aus Sicherheitsgründen sind an verschiedenen Stellen im Bergwerk Überwachungskameras installiert, deren Signale aufgezeichnet und für einen gewissen Zeitraum gespeichert werden. Die gültigen Datenschutzbestimmungen werden beachtet. 

9. Haftungsbeschränkung 

Die Haftung des Salzbergwerkes und der von ihm beauftragten Personen wird dergestalt beschränkt,  dass das Salzbergwerk haftet:

1) in voller Schadenshöhe nur bei Vorsatz oder groben Verschulden seiner Organe oder der leitenden Angestellten,

2) dem Grunde nach, bei jeder schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten;

3) außerhalb solcher Pflichten dem Grund nach nur für Vorsatz und grobes Verschulden einfacher Erfüllungsgehilfen;

4) Der Höhe nach haftet das Salzbergwerk im Falle 2. und 3. Nur auf den Ersatz des typischerweise vorhersehbaren Schadens.

Die Haftungsbeschränkungen in Ziffer 9 gelten nicht, soweit es um die Verletzung von Körper, Leib und Leben geht.

 

Stand, 03/2017